Espressobar zu Hause – Vintage Tassen und italienische Kaffeekultur
Markus PirothTeilen
Eine kleine Espressobar zu Hause braucht nicht viel Platz. Ein Regal, ein Servierwagen oder eine Ecke auf der Küchenzeile genügt, um Espressotassen, Untertassen und einen Mokkakocher griffbereit und gleichzeitig dekorativ zu präsentieren.
Besonders italienische Espressotassen prägen das Bild der klassischen Kaffeebar. Hersteller wie ACF produzierten robuste Porzellantassen für den professionellen Einsatz. Charakteristisch sind kompakte Formen und kräftiges Porzellan – Eigenschaften, die solche Tassen auch heute interessant machen.
Auch Hersteller wie IPA gehören zur italienischen Bar- und Kaffeekultur. IPA begann 1955 mit der Porzellanproduktion und konzentrierte sich in den 1960er und 1970er Jahren zunehmend auf den professionellen Gastronomiebereich und die Entwicklung von Kaffeetassen. So entstanden Gebrauchsobjekte, bei denen Gestaltung und Funktion eng miteinander verbunden sind.
Bei älteren Tassen lohnt sich ein Blick auf die Unterseite. Herstellerkennzeichnungen und Prägungen können bei der Zuordnung helfen. Farben, Formen oder Dekore allein reichen dagegen nicht aus, um Alter oder Hersteller eines Stücks sicher zu bestimmen.
Für eine heutige Espressobar lassen sich unterschiedliche Tassen durchaus miteinander kombinieren. Verschiedene Farben und Dekore wirken besonders schön, wenn Form oder Material eine Verbindung schaffen. Zusammen mit einem Mokkakocher entsteht so eine kleine Kaffeestation, die genutzt werden kann und gleichzeitig ein Stück Vintage-Atmosphäre in die Küche bringt.
Gerade darin liegt der Reiz alter Espressotassen: Sie wurden als Gebrauchsgegenstände geschaffen und können diese Aufgabe auch heute noch erfüllen – als Teil eines täglichen Kaffeerituals und einer individuell zusammengestellten Espressobar.