Vintage Vasen – Farbe, Form und Glas im modernen Zuhause

Vintage Vasen – Farbe, Form und Glas im modernen Zuhause

Markus Piroth

Vasen gehören zu den Objekten, die einen Raum mit erstaunlich wenig Aufwand verändern können. Gerade Vintage-Vasen zeigen, wie unterschiedlich Farbe, Material und Form eingesetzt wurden: von kräftig gefärbtem Glas über ungewöhnliche Silhouetten bis zu Keramik mit lebendigen Oberflächen.

Besonders Glasvasen entwickeln je nach Licht und Standort eine ganz eigene Wirkung. Blaues, grünes oder bernsteinfarbenes Glas kann vor einem hellen Hintergrund beinahe leuchten, während Rauchglas und dunklere Farbtöne ruhiger und zurückhaltender wirken. Dabei braucht eine Vase nicht unbedingt Blumen. Ein markantes Stück kann auf einem Sideboard, einem Regal oder einer Fensterbank auch für sich allein stehen.

Interessant wird es, wenn unterschiedliche Formen miteinander kombiniert werden. Eine hohe schlanke Vase neben einem runden oder gedrungenen Modell erzeugt Spannung, ohne dass daraus gleich eine große Sammlung werden muss. Auch verschiedene Jahrzehnte dürfen dabei aufeinandertreffen. Entscheidend ist weniger, ob jedes Stück exakt aus derselben Epoche stammt, sondern wie Farben, Formen und Materialien miteinander wirken.

Wer Blumen oder Zweige verwendet, kann die Form der Vase bewusst aufgreifen. Einzelne lange Zweige betonen hohe Gefäße, während kompakte Sträuße gut zu breiteren Formen passen. Im Spätsommer und Herbst funktionieren auch Gräser, getrocknete Zweige oder einzelne Blätter sehr schön – so verändert sich die Dekoration im Laufe des Jahres, während die Vase bleibt.

Gerade in einer modernen Einrichtung können Vintage-Vasen einen starken Gegenpol zu geraden Linien und ruhigen Flächen bilden. Ein einzelnes farbiges Glasobjekt setzt einen Akzent, mehrere Vasen können dagegen zu einer kleinen Wohnwelt arrangiert werden. So werden alte Gebrauchsobjekte zu einem ganz selbstverständlichen Teil des heutigen Wohnens.

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